nextnano

Mitglied: nextnano

Die nextnano GmbH aus München, Deutschland, ist ein Spin-off des Walter Schottky Instituts der Technische Universität München. Sie wurde 2012 gegründet, um Software zur Simulation elektronischer und optoelektronischer Halbleiternanobauelemente zu entwickeln. Insbesondere liegt der Fokus auf der Simulation der quantenmechanischen Eigenschaften dieser Bauelemente. Beispiele: Nanotransistoren, LEDs, Laserdioden, Photodetektoren, Quantenpunkte, Nanodrähte, Quantenkaskadenlaser, Resonanztunneldioden, Solarzellen und Qubits. Die nextnano-Software wird von über 250 Kunden in mehr als 35 Ländern benutzt. Aktuell besteht das nextnano-Team aus zehn Mitarbeitern.

nextnano ist Konsortiumsmitglied des EU-Projekts UltraFastNano, welches an „fliegenden Qubits“ (Electronic Flying Qubits) forscht. Das Konzept ähnelt dem eines photonischen Quantencomputers, allerdings werden Elektronen statt Photonen verwendet. Das Qubit ist als Einzelelektrontransistor realisiert und besteht aus einem Einzelelektronemitter und einem Einzelelektrondetektor. Die Elektronen fliegen durch ein Mach-Zehnder-Interferometer, welches aus einem justierbaren Elektronstrahlungsteiler (tunnelgekoppelter Draht) und einem Aharonov-Bohm-Ring besteht. Während des Flugs wird das Elektron über elektrostatische Gatter manipuliert. Das Elektron kodiert die Quanteninformation als die Wahrscheinlichkeit, mit der
einer der beiden Pfade gewählt wird.

Portfolio:

  • nextnano software: Software, die die Verspannungs-, Schrödinger-, Poisson- und Stromgleichungen in beliebigen Halbleiternanobauelementen löst

Application domains:

  • Modellierung von halbleiterbasierten Qubits

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